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ZUG/LUZERN: Der Fuchs kommt langsam in die Stadt

Nahrung und Verstecke locken Füchse in die Stadt. Manche zücken die Kamera, anderen passt das gar nicht.
Dieser Fuchs hat es sich bei Familie Michel in Zug gemütlich gemacht. (Leserbild Alexander Michel)

Dieser Fuchs hat es sich bei Familie Michel in Zug gemütlich gemacht. (Leserbild Alexander Michel)

Der Fuchs im Siedlungsgebiet – das Phänomen nimmt laut dem Zuger Wildhüter Ernst Suter zu, während der Bestand im Kanton Zug seit Jahren konstant bleibt.

«Der städtische Lebensraum stimmt für ihn; das Nahrungsangebot ist gross, um viele Häuser bieten Hecken ein ideales Versteck.» Zudem locken menschliche Gewohnheiten: Wer beispielsweise den Abfallsack über Nacht vor die Tür stellt, bietet dem Fuchs im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen.

Suter spricht weiter den Fuchsbandwurm an. Das tut der Zuger Kantonstierarzt Werner Limacher ebenfalls; er gibt aber zugleich Entwarnung. Die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren, sei «wohl kleiner als die, überfahren zu werden», sagt er. Und auch in Sachen Tollwut müssten Schweizer nichts mehr befürchten.

Auch in Luzern zu Hause
Und was rät der Experte, wenn der Fuchs plötzlich im heimischen Garten auftaucht? «Auf keinen Fall füttern», sagt Wildhüter Suter. Und: «Vertreiben, um ihm Respekt vor dem Menschen einzuflössen.»

Auch in der Stadt Luzern nimmt die Häufigkeit der Beobachtung von Füchsen zu, sagt der kantonale Jagdverwalter Josef Muggli. Wie viele Füchse in der Stadt Luzern leben, kann er jedoch nicht sagen: «Eine Zahl zu nennen, wäre Kaffeesatzleserei.»

Die Zunahme von Beobachtungen kann laut Muggli auf zwei Gründe zurückgeführt werden: Zum einen auf eine tatsächliche Zunahme des Fuchsbestandes, zum anderen auf die geringere Scheu vor Menschen.

Sarah Kohler

Mehr zum Thema lesen Sie in der Neuen Luzerner Zeitung vom Dienstag.

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