ZUG/NIDWALDEN: «So etwas habe ich noch nie gemacht»

Normalerweise taucht Hansjürg Caprez nach Gegenständen. Sein jüngster Einsatz bei der Suche nach den vermissten Kindern forderte ihn auf ganz besondere Weise.

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Auch der Steinhauser Taucher Hansjürg Caprez konnte die Kinder nicht finden. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Auch der Steinhauser Taucher Hansjürg Caprez konnte die Kinder nicht finden. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Von den beiden vermissten Kindern, die vermutlich von den Fluten des Gerlibaches mitgerissen worden sind, fehlt nach wie vor jede Spur. Auch die Suchaktion am Dienstag verlief erfolglos. Bevor am Freitag eine weitere gross angelegte Suchaktion mit mehreren Organisationen und Einsatzkräften durchgeführt wird, kommen nochmals die Taucher zum Einsatz.

In der Tiefe des Vierwaldstättersees nach den Kindern getaucht hat auch Hansjürg Caprez. Er war von der Seepolizei Nidwalden angefragt worden. «Es wird sehr viel Glück dazugehören, die Kinder noch zu finden», meint der 53-Jährige. «Das ist sehr traurig – so etwas habe ich noch nie gemacht», erzählt der Steinhauser nachdenklich von seinen jüngsten Tauchgängen.

Etwa zweimal pro Jahr wird er gerufen, um nach versunkenen Schätzen wie Portemonnaies, Ringen oder auch nach wertvollen Zahnprothesen zu suchen.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.