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ZUG/PERU: «Der Konzern müsste mal zuhören»

In den Anden werden viele Erze abgebaut. Drei Minen gehören Glencore Xstrata. José de Echave erzählt von den Missständen, die dadurch dort herrschen.
Wolfgang Holz
José de Echave kritisiert das Vorgehen von Glencore Xstrata in Peru. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

José de Echave kritisiert das Vorgehen von Glencore Xstrata in Peru. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Peruaner José de Echave ist Ökonom und hat am Freitag einen Vortrag im Luzerner Romero-Haus gehalten. Er befasst sich seit 1990 mit der Bergbauthematik in Lateinamerika. Aufgrund seines Fachwissens war De Echave 2011 als Vize-Umweltminister für die aktuelle Regierung von Ollanta Humala tätig. Er ist Gründer der Nichtregierungsorganisation «CooperAccion» (1997), wo er zurzeit arbeitet. de Echave übt Kritik am Verhalten von Glencore Xstrata in seinem Heimatland. Der Ökonom kritisiert vor allem die drei Minen in Antamina, Antapaccay und Las Bambasin, in denen Kupfer abgebaut wird ein Problem. Dort seien tausend Mineure beschäftigt und die wenigsten von ihnen hätten einen Arbeitsvertrag. Zwar verdiene man in diesem Bereich besser als in anderen. «Das Problem ist, aber dass die Landbevölkerung unter den Umweltschäden der Minen offensichtlich zu leiden hat», so de Echave. Er fordert, der Rohstoffkonzern endlich einmal zugebe, dass es Probleme gebe mit der Umwelt und dass Menschenrechte nicht eingehalten würden. «Er müsste den Dialog mit der ländlichen Bevölkerung suchen und führen», so Echave

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