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Zugs Park Tower-Raum mit Kultur und «Klimbim» nutzen

Das Nutzungsrecht der Stadt Zug an einem Raum des Park Towers kann offenbar nicht verkauft werden. Sagt der Stadtrat. Und da dies so ist, soll der Raum irgendwann auch sinngemäss genutzt werden. Zwei GLP-Gemeinderäte haben bis dahin eine befristete Lösung: die Zwischennutzung.
Harry Ziegler
Der Parktower in Zug ist mit 81 Metern das höchste Gebäude des Kantons. Im obersten Stockwerk befindet sich der Raum, der zwischengenutzt werden soll. Bild: Stefan Kaiser (Zuger Zeitung)

Der Parktower in Zug ist mit 81 Metern das höchste Gebäude des Kantons. Im obersten Stockwerk befindet sich der Raum, der zwischengenutzt werden soll. Bild: Stefan Kaiser (Zuger Zeitung)

Die Stadt Zug verfügt über das Nutzungsrecht an einem Raum im obersten Stock des Zuger Park Towers. Nun wurde bekannt, dass der Stadtrat einen im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug verlangten Verkauf des Nutzungsrechts nicht umsetzen kann. Das ist ein weiteres Kapitel in der bewegten Geschichte des höchsten Gebäudes im Kanton Zug. Folgt man der Argumentation des Stadtrats in einer entsprechenden Medienmitteilung sei die Veräusserung des Nutzungsrechts quasi ein Ding der Unmöglichkeit.

Der Stadtrat schlägt dem Grossen Gemeinderat deshalb vor, Ausbauvarianten sowie diverse Nutzungsmöglichkeiten zu prüfen. Basierend auf diesen Abklärungen dürfte der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat dazu eine neue Vorlage unterbreiten. Bereits eine Idee zur mindestens befristeten Nutzung haben die beiden GLP-Gemeinderäte David Meyer und Stefan Huber. Sie schlagen in einem Postulat die Möglichkeit einer Zwischennutzung vor – und liefern auch gleich auf einer eigens dazu erfundenen Website entsprechende Eindrücke. «Top of the Valley» nennen sie diese Zwischennutzungs-Idee.

Stadtrat soll den Weg ebnen

Offenbar soll bereits eine Interessengemeinschaft beim Stadtrat vorstellig geworden sein. Dieser Interessent würde «eine solche Zwischennutzung für gesellschaftliche und kulturelle Anlässe ruhiger Art organisieren und operativ durchführen, die dem nicht ganz trivialen Nutzungsreglement des Raumes entspricht», schreiben die beiden Gemeinderäte in ihrem Postulat. Denkbar seien Vernissagen, Geburtstagsapéros und ähnliche Veranstaltungen.

Die Postulanten sind weiter überzeugt, dass der noch im Rohbau bestehende Raum mit kleinem Budget zweckmässig nutzbar gemacht werden könnte. Sie laden den Stadtrat zu folgendem Handeln ein:

  • Den Weg zu ebnen damit eine Zwischennutzung grundsätzlich möglich ist.
  • Anlässe zu Kultur und Gesellschaft zulässig zu machen.
  • Gewisse technische Installationen wie Lüftung und allenfalls Toiletten, welche auch in einem Endausbau vorhanden sein würden, vorzeitig in einem provisorischen Stand einbauen zu lassen oder aber Hand zu reichen damit dies durch Dritte zu deren Lasten realisierbar ist.
  • Mit glaubwürdigen Interessenten für das Operating einer Zwischennutzung Kontakt aufzunehmen und einen passenden Vertrag anzustreben.

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