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ZUG/STEINHAUSEN: Konkursanzeige sorgt für Verwirrung

Die Toro Toro AG ist in Konkurs gegangen. Trotzdem ist das Restaurant im «4-Towers»-Komplex noch offen. Dies dank einer neuen Chefin, die das Konzept fortführt und Neuerungen eingeführt hat.
Charly Keiser
«Toro Toro Steak & Burger»-Chefin Jenny Büttel präsentiert die Spezialität des Hauses. (Bild: Werner Schelbert (24. April 2017))

«Toro Toro Steak & Burger»-Chefin Jenny Büttel präsentiert die Spezialität des Hauses. (Bild: Werner Schelbert (24. April 2017))

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

Ende März hat der Einzelrichter des Kantonsgerichts Zug über die Gesellschaft Toro Toro AG den Konkurs eröffnet. Die Firma befindet sich jetzt in Liquidation. Wer jedoch die Webseite www.torotoro.ch besucht, wird virtuell im «Toro Toro Steak & Burger» von Geschäftsführerin Jenny Büttel und ihrem Küchenchef begrüsst. Mehr noch: Ein paar Klicks und der Hunger steigt. Ist doch nebst den Mittagsmenüs der Woche die Speisekarte aufgeschaltet, die vor allem Fleischliebhabern das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Doch was hat der Konkurs der Toro Toro AG mit dem Restaurant Toro Toro Steak & Burger in den «4-Towers» an der Turmstrasse 18 in Steinhausen zu tun? «Nichts», sagt Jenny Büttel.

Neue Betriebsgesellschaft

Die Toro Toro AG war eine Betriebsgesellschaft, die das Restaurant gemietet hatte und ihren Betrieb am 16. September 2016 eingestellt hat. Dies ist auf der Facebook-Seite von «Toro Toro Steak & Burger» zu lesen. Die Räumlichkeiten seien Anfang Oktober 2016 durch eine neue Betriebsgesellschaft übernommen und Jenny Büttel als Geschäftsführerin engagiert worden. Das «Toro Toro» beziehungsweise die «4-Towers» waren schon einige Male in den Schlagzeilen. War doch einst ein Viersternehotel mit 42 Zimmern und Wellnessbereich im «4-Towers»-Komplex geplant. Doch die Investoren begruben Anfang 2014 die Idee. Geblieben und sogar ausgebaut wurde hingegen der Fitness- und Wellnessbereich, der heute als Body Worx Fitness Company sowie Timeless Spa erfolgreich unterwegs ist.

Im Restaurant dominieren derweil noch immer Steaks und Burger sowie ausländische Fleischspezialitäten die Speisekarte. «Ich führe das bisherige Konzept weiter», erklärt Büttel, die seit ihrem Start am 1. Oktober auch mit Neuigkeiten aufzuwarten hat. So könnten die Gäste jeweils am Mittwochabend zum Preis von 79 Franken à discrétion das tagesaktuell angebotene Fleisch auf dem Stein zubereiten und danach essen. Neu sei auch die dem Restaurant angegliederte Bar Toro Toro Lounge und Shisha, erklärt Büttel.

«Wir waren sehr überrascht, dass nach unserem Start trotzdem noch so viele Leute gekommen sind», erzählt Büttel. Zahlreiche Leute hätten zuvor aber angerufen und gefragt, ob das Restaurant nun zu oder offen sei. «Zum Glück hat es sich schnell herumgesprochen, dass es uns noch gibt.» Die gelernte Köchin bilanziert: «Wir haben bisher viel positives Feedback bekommen.» Die 30-Jährige verrät: «Es war immer mein Wunsch, ein Steakhouse zu eröffnen.» Darum habe sie sich beim Besitzer um den Job beworben, nachdem ihr Vorgänger aufgegeben hatte. «Und ich fand es auch schade, dass das Lokal hätte geschlossen werden sollen.»

Zahlreiche Firmengäste

Doch wie will Büttel das «Toro Toro» erfolgreich betreiben? «Ich kann auf Firmen und deren Anlässe zählen», sagt sie. So würden dank der Lage rund 90 Prozent der Mittagsmenüs von Businesskunden verspeist. Und was ist Büttels Ziel? «Dass unsere Gäste nach ihrem Besuch bei uns satt, zufrieden und glücklich den Heimweg antreten können.»

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