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Leserbrief

Zum Schluss zerstört der Egoismus die Welt

«Hitzesommer heizt Klimadebatte an», Ausgabe vom 5. August.

Die Natur schlägt mit all ihren Mitteln zurück. Mit Dürren, Überschwemmungen usw., um dem Menschen Widerstand zu leisten, um uns aufzuzeigen, wo wir enden werden, wenn wir nicht umdenken. Vor allem der Egoismus vieler Menschen, der auch SVP Präsident Albert Rösti vertritt, würde es nicht schaden, wieder auf die Natur zu zugehen.

Leider steht bei Herr Rösti der «Wohlstand» im Vordergrund, sodass er nicht mehr sieht, was mit diesem alles vernichtet wird. Nur wie definiert der einzelne «Wohlstand»? Die Einen, dazu zähle ich auch Herr Rösti, läuft der Wohlstand über Geld und immer mehr zu besitzen. Mein «Wohlstand» definiert sich über das Leben.

Leben heisst für mich als Erstes, dass ich, meine Familie, Menschen, mit denen ich in Kontakt komme, Menschen, die sich sonst auf dieser Welt bewegen, Gesund sind und das Leben auch Leben können. Somit muss auch die Natur Gesund sein, um dies zu bewerkstelligen. Als Erstes denkt Herr Rösti an die «armen» Firmen, die bei eventuellen höheren Steuern die Schweiz verlassen könnten? Bringen diese wirklich immer nur «Gutes» mit?

Weiter findet er, dass die 1,5 Promille an Treibhausgasen verschwindend klein seien, die wir in der Schweiz verursachen und dies nicht die Rede Wert sei, um Änderungen vorzunehmen. Nur Versicherungen und Schutzbauten gegen Überschwemmungen werden der Schweizer Bevölkerung sicherlich kurzfristig helfen.

Das tönt wie bei gewissen Ärzten, die mit Medikamenten die Symptome, aber nicht die Ursache bekämpfen. Aber was ist mit dem grossen «Rest» der Welt? Nach Herr Rösti sollte die Schweiz im Ausland Überzeugungsarbeit leisten.

Also machen wir doch das, Herr Rösti, mit den Klimamassnahmen! Egoismus wird nicht nur die Welt in Bedrängnis bringen, sondern zum Schluss auch zerstören.

Martin Iten-Iten, Alosen

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