Leserbrief

Zusammenspiel bringt Wirkung

Zur eidgenössischen Abstimmung vom 27. September, Kampfflugzeuge

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Erst das Zusammenstellen vieler einzelner Blüten und Blätter macht aus Blumen einen Strauss. Erst das Zusammenspiel vieler verschiedener Elemente generiert Sicherheit. Geht es doch darum, damit eine Antwort auf verschiedenste Risiken zu geben. So verhält es sich auch mit der Sicherheit in der Luft: Es braucht die optimale Zusammenarbeit von verschiedensten Elementen, um Sicherheit garantieren zu können. Sei es im Alltag bei einfachen Verkehrsregelverletzungen durch Sportflieger, bei Notlagen von Passagierflugzeugen, bei bewussten Luftraumverletzungen durch Staatsluftfahrzeuge bis hin zur Gefahrenabwehr im Fall der Krise.

Der Bundesrat hat die Risiken und die heute verfügbaren Elemente der Sicherheit im Schweizer Luftraum analysiert. Er hat künftige Gefahren und neue Entwicklungen bei der Gefahrenabwehr einbezogen und geprüft. Dabei kam er zum Schluss, dass vier Bereiche erneuert werden müssen: Die Radarsysteme, damit Risiken frühzeitig und zuverlässig erkannt werden können; die Führungssysteme, damit der Einsatz der Mittel in der Luft optimal gesteuert werden kann; die Kampfflugzeuge, damit auch nach 2030 noch in der Luft interveniert werden kann; die weitreichende Boden-Luft-Abwehr, damit neue Bedrohungen auf lange Distanz bekämpft werden können.

Diese vier Bereiche sind Teil des Programms «Air 2030» und werden schrittweise erneuert. Nur durch das Zusammenspiel aller vier Bereiche kann dieses System in Zukunft für unsere Sicherheit in der Luft optimal wirken. Ich sage deshalb Ja zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge.

Matthias Zoller, Cham