Zwei Ausweisentzüge innert kurzer Zeit

Im Kanton Zug haben sich auf der Autobahn innerhalb nur einer Stunde gleich zwei Verkehrsunfälle erreignet. Bei beiden Unfällen war Alkohol im Spiel.

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Ein 20-jähriger Schweizer ist am Samstagmorgen auf der Autobahn A4 gemäss eigenen Aussagen am Steuer eingeschlafen und in der Folge gegen das vor ihm fahrende Auto eines 44-jährigen Schweizers aufgefahren. Wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Montag mitteilten, wurden beim fehlbaren Lenker Alkoholsymptome festgestellt. Der Unfall ereignete sich kurz nach 3 Uhr in Fahrtrichtung Zürich zwischen der Verzweigung Rütihof und der Verzweigung Blegi. Beide Fahrzeuge blieben auf dem rechten Fahrstreifen im Baustellenbereich stehen. Die Autoinsassen kamen mit dem Schrecken davon. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Dem 20-Jährigen wurde der Führerausweis an Ort und Stelle abgenommen.

Wenig später, um zirka 5.30 Uhr, kontrollierte eine Polizeipatrouille ein Auto auf der Frühbergstrasse in Baar. Ein bei der Lenkerin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Bei der Kontrolle des Autos und der drei Insassen stellten die Polizisten fest, dass diese gut zwei Stunden zuvor in einen Verkehrsunfall auf der Autobahn involviert waren. Obwohl die drei Insassen durch die ausgerückte Polizeipatrouille darauf aufmerksam gemacht worden waren, dass niemand mit dem Auto nach Hause fahren dürfe, hielt sich eine 20- jährige Serbin nicht daran. Sie musste im Spital eine Blutprobe abgeben. Ihr wurde der Führerausweis entzogen.

Die Serbin als auch der 20-jährige Unfallverursacher, der ihr das Auto überlassen hat, werden sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten müssen.

pd/rem