Leserbrief

Zwei FDP-Exponenten votieren für die Änderungen

Zur Abstimmung vom 29. November über den Bebauungsplan Allmend Hagendorn: Änderung Bebauungsplan sowie Teiländerung Zonenplan

Drucken
Teilen

Noch ist ungewiss, welche Auswirkungen Covid-19 auf die Zuger Wirtschaft haben wird. Schon jetzt ist klar, dass solide aufgestellte Betriebe weniger Mühe haben. Ein gutes Fundament ermöglicht auch, sich immer zu erneuern, eben innovativ zu sein. Ein Unternehmen, welches das beherzigt, ist die Firma G. Baumgartner in Hagendorn. Was über sechs Generationen erreicht wurde, ist einmalig. Nun will das Unternehmen die Grundlage für die Weiterentwicklung schaffen.

Im Zusammenhang mit der Abstimmung am 29. November über die Änderung des Bebauungsplans «Allmend Hagendorn» sowie die Teiländerung des Zonenplans wird oft der Eindruck erweckt, es handle sich um eine Neueinzonung oder Erweiterung der Bauzone. Das ist nicht der Fall. Es wird innerhalb des bestehenden Bebauungsplan-Perimeters gebaut.

Es braucht eine Abstimmung, da die bauliche Erweiterung einer Bebauungsplanänderung bedarf. In diesem Zusammenhang gibt es auch Änderungen im bestehenden Zonenplan.

Verdichtet Bauen: Das verdichtete Bauen ist ein Gebot der Stunde. Die Richtung Reusstal ausgerichtete Gebäudefront der Fensterfabrikation wird nicht verändert. Die bauliche Erweiterung erfolgt Richtung Norden und Osten. Der Grünbereich zwischen dem Betriebsgebäude und Zonenrand bleibt erhalten. Es wird neu verdichtet und tiefer in den Boden gebaut. Das Untergeschoss wird für Produktion, Lager und Parkierung genutzt. Die administrative Erneuerung erfolgt in betrieblich zweckmässigen Etappen entlang der Flurstrasse in der zweiten und dritten Etage über der Produktion.

Der Änderung des Bebauungsplans und der Teiländerung des Zonenplans kann mit zweimal Ja zugestimmt werden.

Tao Gutekunst, Präsident, FDP Cham


Die Fensterfabrik G. Baumgartner in Hagendorn bietet 300 Arbeitsplätze. Das ist eine stolze Zahl und keinesfalls selbstverständlich. Die Baumgartner-Fabrik ist somit der grösste industrielle Arbeitgeber in Cham. Dank der grossen Innovationskraft konnte das Unternehmen eine gute Position im hart umkämpften Schweizer Fenstermarkt erreichen. Stillstehen kann das Unternehmen jedoch nicht. Deshalb soll nun der notwendige Platz für eine Weiterentwicklung geschaffen werden.

Die Chamer Bevölkerung stimmt am 29. November über das Innovationsprojekt Gottfried Baumgartner ab. Es stehen dabei zwei Vorlagen zur Abstimmung, die Änderung des Bebauungsplans und die Teiländerung des Zonenplans.

Zweimal Ja bedeutet, dass Baumgartners ihre Pläne verwirklichen können und wir gleichzeitig Cham-Hagendorn als Wirtschaftsstandort stärken. Darum sage ich zweimal Ja am 29. November.

Mariano Giddey, Vizepräsident FDP Cham