Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Neuheim: Zwei Lokale sind gestrichen

Die kleinste Zuger Gemeinde ist nicht mehr im Restaurantführer Guide Michelin vertreten. Die beiden betroffenen Wirte machen deshalb aber kein Fass auf.
Raphael Biermayr
Die «Hinterburgmühle» ist eines von zwei Gourmet-Restaurants in Neuheim. (Bild: Stefan Kaiser (8. Februar 2019))

Die «Hinterburgmühle» ist eines von zwei Gourmet-Restaurants in Neuheim. (Bild: Stefan Kaiser (8. Februar 2019))

Beide Neuheimer Gourmet-Lokale kommen in der aktuellen Ausgabe des Guide Michelin nicht vor. Auf die Gründe dafür angesprochen, erwähnt der Eigentümer der «Hinterburgmühle», Hanspeter Sidler, «kleinere Differenzen» mit Guide Michelin, ohne näher darauf einzugehen. Er habe in der Folge keine Schritte unternommen, um sein Restaurant aus dem Führer zu entfernen, das sei automatisch geschehen. Wert legt er hingegen auf die Bewertung von Gault Millau, wo sein 50 Plätze zählendes Haus mit 14 von 20 Punkten geführt wird. «Die fasse ich als eine Bestätigung für meine Arbeit auf», sagt der im 13. Jahr in Neuheim wirtende Sidler. 90 Prozent der Besucher der «Hinterburgmühle» seien Stammgäste. «Diese zufriedenzustellen ist für uns wichtiger als Bewertungen», führt er aus.

Nur 500 Meter von der «Hinterburgmühle» entfernt liegt der «Falken», der ebenfalls nicht mehr im Restaurantführer vorkommt. Dessen Wirt Peter Doswald, der mit 16 Gault-Millau-Punkten die Höchstbewertung im Kanton Zug aufweist, äusserte sich auf Anfrage ausführlich zu den Hintergründen. Nach dem Gegenlesen des Textes zog er jedoch sämtliche Aussagen zurück. Beim Gespräch hat er zweifellos den Eindruck gemacht, nicht unglücklich darüber zu sein, dass sein Restaurant nicht mehr im «Guide» vorkommt. Im November 2013 hatte es noch anders getönt. Damals sprach Doswald, der den «Falken» seit 2002 führt, gegenüber unserer Zeitung davon, dass er vom Guide Michelin «unbedingt» mit einem Stern ausgezeichnet werden will.

Menzinger Koch behält seinen Stern

Es gibt durchaus hiesige Wirte, denen die Aufmerksamkeit des Guide Michelin auch heute noch wichtig ist. Thomas Huber zum Beispiel, dessen «Krone» zwei Steinwürfe von der Zuger Kantonsgrenze entfernt in Sihlbrugg liegt. Er hat an der kürzlich durchgeführten Gala seinen ersten Stern erhalten und sei «völlig überrascht» gewesen, teilt er per Mail mit. Seinen Stern behalten hat René Weder vom Menzinger «Löwen».

Den «Bib Gourmand», mit dem nach eigenen Angaben Lokale mit «qualitativ hochstehenden Menüs zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis» ausgezeichnet werden, haben erneut das Rathauskeller Bistro sowie das Restaurant Zum Kaiser Franz im Rössl, beide in Zug, sowie der Oberägerer «Hirschen» erhalten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.