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Zwei Punkte gewonnen oder einen verloren?

In der 15. Runde der Nationalliga A sieht Zug United mit 7:6 nach der Verlängerung gegen den direkten Playoff-Platz-Konkurrenten Kloten-Dietlikon Jets. Viel hat allerdings nicht zu drei Zählern gefehlt.
Peter Rohner
Auch Sandro Poletti (am Ball, gegen Klotens Michael Wüst (links) und Markus Kulmala) erzielt ein Tor. (Bild: Maria Schmid (Zug, 6. Januar 2019))

Auch Sandro Poletti (am Ball, gegen Klotens Michael Wüst (links) und Markus Kulmala) erzielt ein Tor. (Bild: Maria Schmid (Zug, 6. Januar 2019))

Billy Nillson, der Zuger Topskorer, hatte eigentlich keinen besonders glücklichen Abend. Zwar gelangen ihm einige schöne Zuspiele, doch im Abschluss selber haderte der Schwede wiederholt. Das Glück war ihm dann in der Verlängerung hold. Er umdribbelte den hintersten Jets-Verteidiger und erwischte Keeper Patrick Dürst irgendwie in der nahen Ecke. Die Overtime war nach nur 26 Sekunden beendet – mit dem besseren Ende für die Gastgeber.

Das Ende war für die Jets insofern ärgerlich, als dass sie den deutlich besseren Start erwischt hatten. Die Zürcher Unterländer waren deutlich aggressiver auf dem Feld. So stibitzte Fabian Zolliker an der Bande Patrik Rokka den Ball und verwertete dann seinen eigenen Abpraller. Im Powerplay erhöhte Johannes Jokinen mit einem platzierten Schlenzer gar auf 2:0.

Die Zuger sahen in diesem Drittel eigentlich kein Land, dennoch gelangen zwei Treffer: Erst traf Rokka in Unterzahl mit einem satten Handgelenkschuss und kurz vor Drittelsende schloss Sandro Poletti eine schöne Kombination zum Ausgleichstreffer ab. Es waren praktisch die einzigen nennenswerten Offensivaktionen der Zentralschweizer, während auf der anderen Seite Petter Nilsson – der Schwede hat per Jahresbeginn den Rücktritt gegeben – wiederholt in höchster Not rettete.

Viele Tormöglichkeiten versiebt

Im zweiten Spielabschnitt traten die Gastgeber entschlossener auf und erarbeiteten sich selber Torchancen. Gegen Ende wiesen sie ein Plus daran auf, trotzdem hiess es 4:5 aus ihrer Sicht.

Im dritten Spielabschnitt änderte sich wenig an der Physiognomie des Spiels. Die Zuger erspielten sich Chancen, auf der anderen setzten die Klotener wiederholt Nadelstiche. Primär zeichneten sich die beiden Torhüter aus, bis schliesslich fünf Minuten vor Schluss Dahlqvist die Partie ausglich. 58 Sekunden später kam es für die Zuger noch besser: Rokka traf zum 6:5.

In den Schlussminuten rannten nun die Jets dem knappen Rückstand nach und die Gäste erzielten den Ausgleich. Mit seinem 44. Skorerpunkt in dieser Saison sicherte Billy Nilsson schliesslich den Zusatzpunkt für sein Team. Es war Zugs vierter Heimsieg in Folge.

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