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Zweite Wahlgänge nur in Steinhausen und der Stadt Zug

Nicht überall haben die Gesamterneuerungswahlen schon am 7. Oktober geendet. Seit Montag, 15. Oktober, um 17 Uhr ist bekannt, wer am 2. Dezember nochmals antritt. Bis die Walchwiler ihren zweiten Kantonsrat wählen können, brauchen sie noch etwas Geduld.
Rahel Hug und Christopher Gilb

Die Plakate sind abgehängt, die Briefkästen quillen weniger über. Doch nicht überall hat der Wahlkampf schon am 7. Oktober geendet. Denn in Steinhausen und in der Stadt Zug kommt es zum zweiten Wahlgang und in Walch-wil zu einer Ergänzungswahl. So geht für einen Teil der Zuger Bevölkerung der Wahlkampf also noch ein bisschen weiter. In der Stadt Zug bewerben sich die Stadträte Vroni Straub (CSP) und Karl Kobelt (FDP) für das Stadtpräsidium. Weitere Bewerber haben sich, wie erwartet, nicht gemeldet. Der Wahlgang findet am 2. Dezember statt. Verschickt werden die Wahlunterlagen gemäss Stadtschreiber Martin Würmli zwischen dem 12. und dem 17. November. Es ist das erste Mal überhaupt, dass es zu einem zweiten Wahlgang bei der Stadtpräsidiumswahl in Zug kommt. Bis ins Jahr 2013 wurde im Proporzverfahren gewählt, bei dem es kein absolutes Mehr gibt, und 2014 trat mit Dolfi Müller der populäre amtierende Stadtpräsident an, der die Konkurrenz deutlich hinter sich liess.

Der Wahlkampf geht auch in Steinhausen weiter. Wie Gemeindeschreiber Thomas Guntli bestätigt, bewerben sich Esther Rüttimann von der FDP und Hans Staub von der CVP für das Gemeindepräsidium. Staub erreichte am 7. Oktober 1306 Stimmen, Rüttimann 1099. Beide hatten bereits am 7. Oktober angekündigt, nochmals anzutreten.

Andreas Etter ist neuer Gemeindepräsident

In Menzingen, wo ebenfalls keiner der Kandidaten im Kampf um das Präsidium das absolute Mehr erreichte, kommt es definitiv zur stillen Wahl. Wie Markus Schnüriger, Leiter der Einwohnerkontrolle, mitteilt, ist mit Andreas Etter von der CVP nur ein Wahlvorschlag eingegangen. Andreas Etter ist damit definitiv neuer Gemeindepräsident des Klosterdorfs.

Auch die Walchwiler Wähler werden noch einmal die Gelegenheit haben, ihre Stimme abzugeben. Bereits in den Kantonsrat gewählt wurde an der Zuger Riviera Peter Rust von der CVP. Weil Florian Weber, der einzige Kantonsratskandidat auf der Liste der Walchwiler FDP, in den Regierungsrat gewählt wurde, kommt es zur Ergänzungswahl für den zweiten Kantonsratssitz.

Ergänzungswahl findet erst 2019 statt

Diese Wahl findet aber nicht wie die zweiten Wahlgänge am 2. Dezember statt, sondern zu einem späteren Zeitpunkt. «Der Regierungsrat muss für eine Ergänzungswahl einen separaten Wahltermin festlegen», gibt Peter Giss, juristischer Mitarbeiter bei der Staatskanzlei, Auskunft. Der Wahltermin wird laut Giss voraussichtlich Anfang 2019 anberaumt. Das bedeutet, dass der zweite Walchwiler Kantonsratssitz zu Beginn der Legislatur noch eine Weile vakant sein wird. «Die Fristen für die Eingabe der Wahllisten werden kommuniziert, sobald der Regierungsrat den Termin festgelegt hat», sagt Peter Giss.

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