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Kantonssommerlager von Jungwacht und Blauring Zug: Zwölf Scharen treffen aufeinander

Spannende Herausforderungen und unvergessliche Augenblicke: Seit zwei Jahren bereiten sich Ramon Waldis und sein OK-Team auf das zweiwöchige Kasola vor. Mehr als 600 Kinder nehmen daran teil.
Shirin Fischer
Kantonssommerlager der Jungwacht und Blauring Kasola im Suhrental. Im Bild von links Marialena Schmid und Karin Widmer bei Aufbauarbeiten im Lager. Bild: Werner Schelbert (4. Juli 2018)

Kantonssommerlager der Jungwacht und Blauring Kasola im Suhrental. Im Bild von links Marialena Schmid und Karin Widmer bei Aufbauarbeiten im Lager. Bild: Werner Schelbert (4. Juli 2018)

Zwei Jahre Vorbereitung für zwei erlebnisreiche Wochen im gemeinsamen Zeltlager im Suhrental – das hat Ramon Waldis zusammen mit seinem OK-Team gerne auf sich genommen. Nach elf Jahren organisieren Jungwacht und Blauring vom 9. bis 19. Juli 2018 nun wieder ein Kantonssommerlager (Kasola), das alle zwölf Scharen des Kantons Zug vereint.

Ramon Waldis, welche Aufgaben und Arbeiten stehen bei Ihnen, speziell als Präsident des OK-Teams, an?

Zu meinen Hauptaufgaben gehören die Koordination der Sitzungen, die Unterstützung bei der Infrastruktur, die Einholung von Bewilligungen sowie diverse Abklärungen mit Gemeinden und anderen Stellen rund um die Bewirtschaftung des Lagers.

Was muss bei der Planung eines so grossen Lagers besonders beachtet werden?

Jede Schar hat ihren eigenen Lagerplatz, für den sie selber verantwortlich ist. Zudem haben wir einen Hauptplatz, auf dem wir vier «Big Points» veranstalten, bei denen alle Scharen zusammenkommen. Bei diesen Anlässen muss die Planung genau aufgehen, da mehr als 600 Personen aufeinandertreffen. Weil jede Schar ihren eigenen Platz hat, war die Koordination des Wassers für alle Plätze eine Herausforderung. Speziell ist auch, dass drei der Scharen das erste Mal ein Zeltlager durchführen werden. Diese werden wir natürlich mit den benötigten Materialien und unserem Support unterstützen.

Welche Herausforderungen sehen Sie bei einem Lager mit so vielen Kindern?

Es sind eigentlich nur bei den «Big Points» alle Kinder zusammen an einem Ort. Bei einem Zusammentreffen von mehr als 600 Kindern besteht die grösste Herausforderung für die Scharleiter darin, den Überblick über ihre Kinder zu behalten und alle wieder zu ihrem eigenen Lagerplatz zurückzubringen.

Welche Vorbereitungen treffen Sie speziell im Bereich Sicherheit für die Kinder?

Wie in den normalen Lagern ist auch hier jede Schar selbst verantwortlich für die Sicherheit ihrer Kinder. Falls es jedoch einen Notfall gibt, gibt das OK-Präsidium frühzeitige Anweisungen an die verschiedenen Scharen. Wir haben ein Krisenteam vom Kanton, ein eigenes Sicherheitskonzept mit Notfallunterkunft und wir haben alle wichtigen Stellen, darunter die Feuerwehr, das Krankenhaus und die Polizei, vorgängig über unseren Aufenthalt im Suhrental informiert. Trotz all dieser organisatorischen Massnahmen hoffen wir natürlich, dass alles gut verläuft.

Gibt es Änderungen bei der Durchführung des Lagers im Vergleich zum letzten Mal?

Das letzte Kasola fand vor elf Jahren statt. Niemand vom OK des aktuellen Lagers war damals dabei. Wir haben von den ehemaligen Leitern aber ein Dossier mit dem Grundkonzept des Lagers erhalten. Wir haben Umfragen bei allen Scharen durchgeführt und gemeinsam entschieden, wie das Lager aufgebaut und organisiert wird.

Die Kinder sind zwischen 7 und 15 Jahre alt. Wie wird individuell auf die Bedürfnisse der verschiedenen Altersgruppen eingegangen?

Wir versuchen bei den «Big Points» immer etwas zu machen, was allen Altersgruppen gefällt. So zeigen wir zum Beispiel unsere Videos, die Scharen verkünden ihr Motto, wir organisieren einen Fackellauf und eine Sportolympiade. Bei dieser passen wir die Übungen dem Alter entsprechend an. Auch eine Kinderchilbi mit Abschlusskonzert werden wir aufbauen, und jeder wird dort dabei sein.

Was bereitet Ihnen an der Arbeit mit Kindern am meisten Freude?

Für mich ist es das Schönste, wenn man für die Kinder etwas auf die Beine stellen kann und richtig dafür «krampft». Nach dem Anlass gehen die Kinder dann nach Hause und fallen todmüde, mit einem Lächeln auf dem Gesicht, ins Bett – noch ganz begeistert von all den Eindrücken, die sie von diesem Tag mitnehmen. Wir bieten den Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, und das ist super. Wenn sie dann vor Freude noch ein Funkeln in den Augen haben, kann das nicht übertroffen werden.

Was können die Kinder im Kasola lernen?

Wir bringen ihnen bei, wie man mit der Natur und einfachen Dingen, wie einem Zelt oder einer Latrine, umgeht. Sie lernen auch das «Miteinander» und sich gegenseitig zu respektieren. Zudem lernen sie, sich selbstständig zu organisieren.

Suchen Sie derzeit noch Helfer fürs Kasola?

Für den Aufbau, die Verpflegung und den Animationsbereich haben wir schnell genügend Leute gefunden. Wir suchen aber noch Personen, die uns gerne beim Abbau des Lagers helfen.

Was liegt Ihnen noch auf dem Herzen?

Ich möchte mich beim ganzen OK-Team, allen Helfern und bei unseren grosszügigen Sponsoren für ihre Unterstützung bedanken. Auch bedanke ich mich bei allen Eltern für das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen.

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