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Beat Villiger nennt Medienmitteilung des Presserats «irreführend und falsch»

Der Zuger Sicherheitsdirektor kritisiert die Stellungnahme des Presserats zur «Affäre Beat Villiger». Der Presserat kenne weder Fakten noch Sachverhalt.
Roger Rüegger
Beat Villiger bei seiner Ankunft im Wahlzentrum in Zug. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 7. Oktober 2018))

Beat Villiger bei seiner Ankunft im Wahlzentrum in Zug. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 7. Oktober 2018))

Kurz vor den Regierungsratswahlen hat das Onlineportal «Republik» den Zuger Sicherheitsdirektor Beat Villiger ins Schleudern gebracht. Es berichtete Ende September über ein Verfahren, das gegen den 61-jährigen Politiker eröffnet wurde. Ausserdem publizierte die «Republik», dass Villiger mittels einer superprovisorischen Verfügung durch das Bezirksgericht Zürich verhindert hatte, dass über den Vorwurf der Urkundenfälschung berichtet wurde.

Auf eine eingegangene Beschwerde gegen den Bericht beim Schweizer Presserat trat dieser nicht ein. Er erachtete die Beschwerde als unbegründet. In einer am 21. November veröffentlichten Mitteilung und Stellungnahme unter dem Titel «Presserat zur Affäre Beat Villiger» heisst es, dass die «Republik» Villigers Privatsphäre respektiert habe.

Beschwerdeführer ist Villiger nicht bekannt

Villiger nennt die Mitteilung des Presserats in einer am Freitagmorgen verschickten schriftlichen Stellungsnahme «irreführend und falsch» und hält fest: «Beim Beschwerdeführer handelt es sich nicht um Beat Villiger. Die beschwerdeführende Person ist mir nicht bekannt und wurde mir auf Anfrage hin vom Presserat auch nicht – oder noch nicht – genannt.»

Auch kenne der Presserat weder die Fakten zur Causa Beat Villiger/Republik, noch habe er sich je mit einer möglichen Verletzung der Privatsphäre auseinandergesetzt. «Der Titel der Medienmitteilung des Presserates ist deshalb irreführend und falsch.»

Ausserdem schreibt Villiger: «Ob die Berichterstattung der Republik journalistische Sorgfaltspflichten verletzt und/oder ob mit dieser eine Privatsphärenverletzung begangen worden ist, kann der Presserat nicht beurteilen. Weder kennt er die Fakten zum Sachverhalt, noch hat er die Betroffenen je dazu angehört.»

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