ZUGERSEE: Mehr Schutz vor Hochwasser für See-Strassen

Ab Anfang Oktober starten umfassende Erneuerungs-, Ergänzungs- und Sicherungsarbeiten von Uferbauten entlang des Zugersees zwischen Immensee und Walchwil.

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Eine Uferpartie in Arth, die langsam abbricht. Solche stellen sollen nun repariert werden. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Eine Uferpartie in Arth, die langsam abbricht. Solche stellen sollen nun repariert werden. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Verschiedene Hochwasser, der permanente Wellenschlag sowie der mangelhafte Kolkschutz verursachten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten Schäden an den «Uferbauten» des Zugersees, heisst es in einer Medienmitteilung des Baudepartements Schwyz.

Die Hauptstrassen Nr. 2, von Küssnacht nach Arth, beziehungsweise Nr. 25, von Arth an die Kantonsgrenze Schwyz/Zug, verlaufen teilweise sehr nahe an den Ufern des Zugersees. Beide Strassen sind fast durchgehend durch Ufermauern und Uferverbauungen gesichert. Die Ufermauern und die vorgelagerten Wellenbrecher seien teilweise unterspült, würden Risse aufweisen oder seien bereits weggespült worden, heisst es in der Mitteilung.

Sicherung des Ufers und ein neuer Wellenbrecher
Die Bauarbeiten umfassen die Erneuerung, Ergänzung und Sicherung diverser Stellen des Ufers des Zugersees in den Bereichen Fischchratten, Treichi, Strick, Nasegg und Zigeunerplatz. Es sei vorgesehen, die gefährdeten und erodierenden Uferstellen und die stark beschädigten bestehenden Ufermauern mittels einer mit Bruchsteinen verkleideten Betonmauer zu ergänzen oder zu sichern.

Ein Blocksteinvorsatzes, welcher mit in den Seegrund gerammten Holzpfählen gesichert werde, könne die Uferbauten zusätzlich schützen. Diese Blocksteinvorlage übernimmt die Funktion als Wellenbrecher. Die Uferbauten werden dem heutigen Gelände angepasst. Wo möglich werden die Uferpartien und Böschungskronen wieder mit Sträuchern und Bäumen bepflanzt.

Die Bauarbeiten dauern bis Ende April 2009
Da die meisten Arbeiten mit Maschinen und Geräten durchgeführt würden, die auf dem See auf Pontonen stationiert seien, gebe es kaum Verkehrsbehinderungen, so die Baudirektion. Allerdings seien in den Bereichen Fischchratten, Strick und Treichi zeitweise während den üblichen Arbeitszeiten einspurige Verkehrsführungen geplant. Die Arbeiten dauern bis Ende April 2009.

ana