ZUGERSEE: Uferbauten müssen gesichert werden

Die Uferbauten zwischen Immensee und Walchwil haben im Laufe der Zeit durch Umwelteinflüsse starken Schaden genommen. Ab Mitte Oktober starten deshalb entlang des Zugersees umfassende Erneuerungs-, Ergänzungs- und Sicherungsarbeiten.

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Der Installationsplatz im Turm (beim Seebad) Arth. Der Kanton Schwyz saniert ab 14.10.2013 zwischen Immensee und Kantonsgrenze Walchwil die Uferbauten. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)

Der Installationsplatz im Turm (beim Seebad) Arth. Der Kanton Schwyz saniert ab 14.10.2013 zwischen Immensee und Kantonsgrenze Walchwil die Uferbauten. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)

Die Hauptstrassen zwischen Küssnacht und Arth sowie zwischen Arth und der Kantonsgrenze Kantonsgrenze Schwyz/Zug verlaufen teilweise sehr nahe an den Ufern des Zugersees. Beide Strassen sind fast durchgehend durch Ufermauern und Uferverbauungen gesichert. Wie das Baudepartement des Kantons Schwyz am Montag mitteilte, verursachten verschiedene Hochwasser, permanenter Wellenschlag sowie mangelhafter Kolkschutz in den vergangenen Jahrzehnten Schäden an den Uferbauten. Die Ufermauern und die vorgelagerten Wellenbrecher sind teilweise unterspült, weisen Risse auf oder sind weggespült worden.

Nachdem in den Jahren 2008 bis 2010 bereits verschiedene Uferstellen saniert worden sind, folgt nun eine weitere Etappe in einem ähnlichen Umfang. Die Bauarbeiten umfassen gemäss Mitteilung die Erneuerung, Ergänzung und Sicherung diverser Uferpartien in den Bereichen Mythenstrasse Immensse, Fischchratten, Treichi, Nasegg, Nasmatt, Rütli, Turm, Tafelstatt, Sagenmattli, Tafelstättli, Unter-Egg, St. Adrian, Chlauseneggen und Mettlenhof.

Mittels verschiedenen Sicherungsmethoden wie dem Einsatz von Spundwänden, Mikropfählen, Holzpfählen sowie Unterfangungen der Ufermauern mit Beton, können die bestehenden Uferbauten in ihrem Bestand gesichert und so die Funktionstüchtigkeit erhalten werden. Mit Blocksteinvorlagen, welche als Wellenbrecher dienen, kann zudem einem Unterspülen der Bauwerke entgegen gewirkt werden. Die Uferpartien und Böschungskronen werden mit standortgerechten Sträuchern und Bäumen bepflanzt.

Es kommt zu Verkehrsbehinderungen

Da die meisten Arbeiten mit auf Pontons stationierten Maschinen und Geräten und somit vom See aus realisiert werden können, werden die Verkehrsbehinderungen erheblich reduziert. Allerdings sind insbesondere für den Materialumschlag an verschiedenen Bereichen zeitweise während den üblichen Arbeitszeiten einspurige Verkehrsführungen geplant. Die Arbeiten dauern bis Ende März 2014.

pd/zim