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ZUGVÖGEL: In der Schweiz gepflegt, im Ausland gejagt

In Ägypten sterben jährlich über 100 Millionen Zugvögel durch Netzfang. Auch Arten, die in der Schweiz verbreitet sind und hier gepflegt werden.
Thomas Heer
In Ägypten erreichen die Fangnetze an der Küste inzwischen eine Länge von insgesamt 700 Kilometern. (Bild Holger Schulz)

In Ägypten erreichen die Fangnetze an der Küste inzwischen eine Länge von insgesamt 700 Kilometern. (Bild Holger Schulz)

Ornithologen gehen davon aus, dass in Ägypten jedes Jahr etwa 140 Millionen Vögel getötet und in den allermeisten Fällen dann verspeist werden. Die Tiere verheddern sich in Netzen. Diese werden auf einer Länge von 700 Kilometern entlang der ägyptischen Mittelmeerküste gespannt. Die Situation hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Schuld daran ist die politisch instabile Lage. Dem Vogelschutz kommt in diesen schwierigen Zeiten keine Bedeutung mehr zu. Von der Netzsperre in Ägypten sind auf Arten betroffen, die von der Schweiz aus die Reise nach Afrika unternehmen. Darunter fallen der Neuntöter, die Klappergrasmücke und der Sumpfrohrsänger.

Aber auch Vogelarten, die nicht via Ägypten ins Winterquartier nach Afrika ziehen, leben gefährlich. Denn in den EU-Staaten Spanien und Frankreich ist die Vogeljagd weit verbreitet. Seit Jahren bemüht sich die Vogelwarte Sempach im Gebiet des Wauwilermooses die Kiebitz-Population in der Schweiz zu stärken. Fliegen die im Kanton Luzern gehegten und gepflegten Bodenbrüter dann Richtung Afrika, laufen sie bereits in Frankreich Gefahr, abgeschossen zu werden. Denn im westlichen Nachbarland ist die Kiebitz-Jagd legal.

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