ZUSAMMENARBEIT: Luzern drohen weitere Racheakte

Der Kanton Schwyz soll an die Luzerner Kultur nichts mehr bezahlen. Zwei FDP-Motionäre deklarieren dies offen als Vergeltung. Und auch Zug plant eine «Strafaktion».

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Die grosse Blutbuche vor dem KKL (ganz rechts) ist von Pilzen befallen. (Archivbild Neue LZ)

Die grosse Blutbuche vor dem KKL (ganz rechts) ist von Pilzen befallen. (Archivbild Neue LZ)

Der Kanton Schwyz soll das Konkordat über den Kulturlastenausgleich kündigen. Das verlangt eine Motion der FDP-Kantonsräte Rolf Bolfing und Christoph Pfister. «Zukünftig müssen Allianzen mit zuverlässigen und berechenbaren Nachbarkantonen eingegangen werden. Dazu gehört der Kanton Luzern nicht mehr», so ein Satz aus der Motion. Aussteigen soll der Kanton Schwyz unter anderem, weil der Kanton Luzern das Konkordat über die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ) gekündigt hat.

Auch Zug ist verägert
Auch der Kanton Zug stellt die Zusammenarbeit mit Luzern in Frage. Die Vorberatende Kommission lehnte einen Beitrag des Kantons Zug an das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern ab. Von einer «Strafaktion gegen den Kanton Luzern» war die Rede. Nun hat auch die Stawiko des Kantonsrates den Beitrag an das Verkehrshaus abgelehnt.

Harry Ziegler, Freddy Trütsch

Die ausführlichen Artikel finden Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung und in der Neuen Zuger Zeitung.