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Zustupf in die Vereinskasse ermöglicht eine tolle Fasnacht

Gleich an drei Standorten steht die Luzerner Guuggenmusig Födlitätscher am Luzerner Stadtlauf im Einsatz. Die 50 Helfenden geben T-Shirts ab, verteilen Getränke und Medaillen.
Marlis Jungo
Rund 500 Helfende garantieren, dass der Stadtlauf zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. (Bild: PD/Ramseier)

Rund 500 Helfende garantieren, dass der Stadtlauf zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. (Bild: PD/Ramseier)

Am Luzerner Stadtlauf sind Helfer und Helferinnen aus mitgliederstarken Vereinen gefragt. Viele Helfervereine rekrutieren sich aus dem Bereich Breitensport. Aber auch Fasnächtler packen gerne mit an. Seit drei Jahren engagiert sich auch die Luzerner Guuggenmusig Födlitätscher am grössten Laufevent in der Zentralschweiz. Beachtlich ist dabei die grosse Beteiligung: von 77 Aktivmitgliedern stehen deren 50 beim Stadtlauf im Einsatz.

Das hat seinen Grund, wie Philipp Escher sagt, der im 1980 gegründeten Verein für die PR verantwortlich ist: «Der Vorstand hat die Teilnahme als obligatorisch erklärt.» Können denn die Guuggenmusiger selber entscheiden, wo und wie sie eingesetzt werden? Dazu Philipp Escher: «Dort, wo im Vorjahr die Arbeiten gut erledigt wurden, arbeiten grundsätzlich wieder die gleichen Leute. Fehlende Helfer werden durch Neulinge ersetzt.» So sei man auf der sicheren Seite, dass alles wie am Schnürchen klappe. Das bestätigt auch Koordinatorin und Finanzchefin Ursi Baumgartner. Sie hat die Fäden seit zwei Jahren fest in den Händen und kann sich an keine eigentliche Panne erinnern.

«Ab dem Mittag sind wir dann gefordert»

Was gibt es denn für die fleissigen Fasnächtler alles zu tun? Sie helfen beim Aufbau der Infrastruktur, wie beispielsweise des grossen Zeltes unter dem KKL-Dach. Dort holen Tausende von Laufbegeisterten vor dem Kategorienstart dann das Lunch­säckli mit dem Shirt ab. «Kurz nach dem Mittag ist der Andrang noch nicht allzu gross. Erst ab ab 15 Uhr sind wir dann richtig gefordert.» Escher freut sich auf die fröhlich und stets freundlich gestimmten Läuferinnen und Läufer. Trotz einer grossen Warteschlange vor den Ausgabestellen seien die Freizeitsportler stets bestens gelaunt und nähmen auch kleinere Wartezeiten in Kauf. «Einzig unsere Helfer fühlen sich jeweils ein wenig unter Druck.» Speziell dann, wenn sich Teilnehmer partout nicht für die Grösse des T-Shirts entscheiden können. Der Grund sei vielfach, dass er die Grösse gar nicht wisse. Da sei der Ratschlag einer Frau oder der Helfenden gefragt. Oder die Probierrunde geht weiter, bis das Teil passt. Weitere «Födlität­scher»-Helfer verteilen am Stand von Ramseier deren Softgetränke, andere sind für die Medaillenausgabe zuständig.

Was motiviert denn die 50 Mitglieder der «Födlitätscher», beim Stadtlauf mitzuhelfen. «Wir haben über das Jahr hinweg wenig Aktivitäten, da passt ein Einsatz am Stadtlauf gut ins Programm», sagt Philipp Escher, der im vergangenen Jahr zum ersten Mal am Stadtlauf mit dabei war. Und er fügt an: «Zum einen können Vereine den Organisatoren und rund 14 000 Teilnehmenden einen guten Dienst erweisen. Zum anderen ist uns auch der Zustupf in die Vereinskasse stets willkommen.» Auch Ursi Baumgartner bestätigt: «Dieser Zustupf in die Vereinskasse trägt auch dazu bei, dass wir im nächsten Jahr wieder eine tolle Fasnacht geniessen können».

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