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Zwei selbst geschnitzte Brettchen aus Holz

Chlefeli sind spätestens um 1850 als Fasteninstrument in Schwyz und Umgebung bekannt. Sie tauchten jeweils zu Beginn der Fastenzeit auf und verschwanden an deren Ende wieder. Der Schriftsteller Meinrad Inglin (1893–1971) beschrieb in seinem Roman «Werner Amberg» das Chlefelen mit den folgenden Worten: «Chlefeli oder Klefel sind zwei Brettchen, die wir aus hartem Holz selber schnitzten, unten leicht anbrannten und oben so einkerbten, dass wir sie zu beiden Seiten des Mittelfingers einhängen und durch das Schütteln der Hand zum Klefeln bringen konnten.» Zu Inglins Zeiten war das Chlefelen noch ein Brauch, den nur junge Männer ausübten. Heute chlefelen auch die Mädchen in Schwyz, und die Hölzer werden zudem nur mehr selten angebrannt. Meistens spielen die Kinder Auszüge aus dem Ordonnanzmarsch. 1964 organisierte Max Felchlin das erste Priis-Chlefele, um den Brauch aufleben zu lassen. (sc)

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